10.07.2011 von Johanna Weidauer

Everybody was in the French Resistance... Now!

Eddie Argos (Art Brut) und Dyan Valdés (The Blood Arm) sind nicht nur ein musikalisches Liebespaar, sondern gemeinsam auf den Bühnen der Welt unterwegs, um auf Popsongs zu antworten. Mit ihrer Band Everybody was in the French Resistance… Now! sind sie seit dem letzten Jahr unterwegs, um zweifelhafte Aussagen aus Popsongs gerade zu rücken und die Charts zu retten. Dass dazu neben ein wenig Wut auch viel Spaß gehört, erfuhren wir im Interview kurz vor ihrem Auftritt im White Trash.

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09.02.2011 von Johanna Weidauer

Plattenspieler mit Thomas Meinecke & Gudrun Gut, HAU 2

Es ist ein Abend, wie man ihn selbst gern pflegt: Musik mit Freunden hören, darüber in wilde und ruhige Diskussion, helle und dunkle Begeisterung oder tiefe und hohe Verachtung verfallen, über Plattencover, Gitarrenarrengaments und persönliche Verbundenheit zu den Tönen reden. Eine Idee, so grandios, dass man sie Thomas Meinecke neiden muss. Er lädt regelmäßig Gäste ein mit ihm einen Abend lang Musiken im Hebbel am Ufer zu spielen und den Kontext der Songs anekdotend zu bereden. Zwei Plattenspieler, einen Polylux zum Vergrößern der Plattencover für das Publikum mehr braucht es nebst zwei Größen der Popkultur zum Gelingen der Plauderstunde nicht.

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20.12.2010 von Johanna Weidauer

Bratze, Magnet Club

Eine Ansage zur Absage. Die Verweigerung als einzige Möglichkeit. Das Aussteigen ohne ein ökologischer Rucksacktourist in Island sein zu müssen. Der Rückzug ins Ich, ins Private. All dies regen Kevin Hamann und Norman Kolodziej auf den Alben ihrer Band Bratze an.

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09.05.2010 von Johanna Weidauer

Jeans Team, Club Rekorder

Gerne nutzen Florian und ich Abende zum gemeinsamen Essen, Musik hören und darüber in hitzige Diskussionen ausbrechen. Was könnte auch schöner sein, als die konträre Meinung über eine Band, einen Song? Wenig! Und was ist grandioser als dies dann Niedergetippt zu lesen? Ebenso wenig! Und deswegen könnt ihr hier künftig unsere Ansichten und Betrachtungen über verschiedenste musikalische Dinge lesen, seien es Konzerte, Platten, Bands.

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28.04.2010 von Juliane Schlei

Noah and the Whale, Frannz Club

„The First Days of Spring“ heißt das 2009 erschienene zweite Album der sympathischen Londoner Folkrockband Noah and the Whale. Und an diesen ersten Tagen im Frühling brachten sie neben ihrer Fiedel, ihren Gitarren und ihrem Charme auch eben dieses Gefühl am 24. April mit in den Frannz Club.

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15.04.2010 von Benjamin Peter

Frank Turner

Es ist kurz vor Konzertbeginn im Berliner Magnet. Der Club ist ausverkauft und vor der Bühne findet sich eine schubladenübergreifende Menge aus allen möglichen Altersgruppen und wartet auf den Support-Act Jakoo and Jay. Währenddessen sitzen wir ein Stockwerk höher im Backstage-Bereich, um uns mit Frank Turner über seine Musik, seine Helden und fragwürdige Idole der linken Szene zu unterhalten.

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30.03.2010 von Juliane Schlei

Shout Out Louds, Astra

Im Dezember letzten Jahres begrüßten wir noch die Intimität! Dieses Gefühl bei hunderten Fans aufzubauen, das gelang der schwedischen Band Shout Out Louds bei ihrem Konzert im Lido und nun stellten wir uns die Frage, ob sie das bei ihrem ausverkauften Konzert im Astra Kulturhaus am 25.03.2010 wiederholen würden.

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23.01.2010 von Juliane Schlei

The XX, Astra

Der Prüfstein wog schwer. „Beste Band des Jahres 2009, Bestes Album und Beste Newcomer-Band“. Vor Beginn des zweiten Konzertes am Abend des 22. Januars hörte man es durch die Reihen raunen: Werden sie dem Hype gerecht? Können sie das musikalisch live umsetzen? Und vor allem, zu dritt? Hat es sich jetzt ernsthaft gelohnt fast eine Stunde in der Kälte zu stehen, weil der Veranstalter nicht hinterher kam?

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17.12.2009 von Juliane Schlei

Grey Television

Es war gerade einmal der dritte offizielle Auftritt der vierköpfigen Rand-Berliner Band und trotzdem waren sie schon der Tagestipp einschlägiger Stadtmagazine. Damit haben es Grey Television schon weiter geschafft als nur in den nahe gelegenen Jugendklub. Von Desillusionierung kann also keine Rede sein. Nach ihrem Konzert im Berliner Bang Bang Club am 12. Dezember riefen David, Julius, Robert und Max das Ende der Myspace-Ära aus, schmiedeten Zukunftspläne und stellten fest, dass sie gar nicht so melancholisch sind, wie sie dachten.

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15.12.2009 von Johanna Weidauer

Shout Out Louds, Lido

Intimität, das nennt man einen Zustand tiefster und engster Vertrautheit. Nicht selten im sexuellen Sinne gebraucht, aber auch um andere Beziehungen zwischen Menschen, zweien oder mehreren, zu charakterisieren. Und der gestrige Abend verdient ebenfalls dieses Wort Intimität.

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The Polyamorous Affair

07.11.2010

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Im undurchsichtigen Dickicht der wunderbaren Dinge, die man gut finden möchte, ist es manchmal schwer den Überblick zu behalten. An jedem Ende des fancy Hemdenträgers zerren Bands, Platten und Songs, die so großartig wie brauschend sind. Man kann wohl nicht jedem Impuls nachgehen und deswegen wollen wir künftig hier unsere liebsten Musiken und Musikschaffenden mit euch teilen. Denn Tribut gehört dem, der Lob verdient und damit wollen wir nicht sparen.

Den Auftakt dieser Reihe widmen wir The Polyamorous Affair, dem Duo aus Los Angeles. Das amerikanische Ehepaar veröffentlichte gerade sein drittes Album Bedfellows, ein wundervoll elektronisches Album, das verquer und eingängig daher kommt, mit zehn Songs aufwartet, die sich zwischen Soul, Pop, Indie und Elektro bewegen. Am kommenden Montag nun spielen Eddie und Sissy Chacon im Berliner Comet Club im Vorprogramm von You Say Party und werden uns zum Tanzen bringen. Hingehen lohnt sich also, denn es warten Songs, die so minimalistisch, wie wundervoll und in ihrer Darbietung bezaubernd sind vorgetragen von zwei ebenso bestechenden Menschen, denen man die Liebe zu ihren Songs anmerkt. Einen Klick lohnen auch die Videos, die in schönen Bildern bizarre Geschichten erzählen. Unser Herz gehört dieser Band, also hin da!

Artikel: Johanna Weidauer, Foto: Presse

http://thepolyamorousaffair.com/

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